Fachfrauen für Fachkräfte
Wie oft ist uns in den letzten Wochen schwergefallen, eine Entscheidung zu fällen: Welche der vielen Geschichten aus über 30 Jahren erzählen wir?
Wie oft ist uns in den letzten Wochen schwergefallen, eine Entscheidung zu fällen: Welche der vielen Geschichten aus über 30 Jahren erzählen wir?
Erst gründet der Vater ein Bauunternehmen und expandiert von Mülheim aus in alle Welt. Dann entscheidet sich die Mutter, ein bestehendes Unternehmen zu übernehmen und auszubauen.
In einer wechselvollen Werbewelt ist das wirklich außergewöhnlich: Ein Kunde, der 20 Jahre lang auf die gleichen Partner vertraut und mit ihnen das kontinuierliche Wachstum der eigenen Praxis gestaltet.
„Reden wir miteinander!“ Ab Januar dieses wechselvollen Jahres haben wir ständig geredet.
Nein, wir hatten es nicht geahnt. Wir hatten einfach nur Glück, alle miteinander.
Natürlich hat essen_ruhr deutlich mehr als 80 Stadtschönheiten.
Wir hinterlassen ja schon ganz gerne einen guten Eindruck. Am liebsten einen, der nachhaltig wirkt.
Nicht nur zu Weihnachten unterstützen wir karitative Initiativen. „Essen packt an!“ stärkten wir mit der Entwicklung von Drucksachen und Moderation von Veranstaltungen. Deutschlandpacktan als Dachorganisation nahm zwar nicht ganz so viel Fahrt auf wie erdacht – doch Ehrenamt bedeutet nun einmal, dass manches länger dauert oder anders verläuft.
Hingegen konnten wir die jhg-essen wirklich überraschen – mit einem Backbuch, das wir gemeinsam mit zwei Praktikantinnen liebevoll gestalteten. Die beiden hielten danach ein tolles Ergebnis in den Händen, dem Verein brachte es zusätzliche Spenden für die Obdachlosenhilfe.
Während die „Städter“ immer häufiger über alternative Antriebe und die Verkehrswende mit Bus und Rad diskutierten, beschäftigten sich unsere Autohandelskunden mit anderen elementaren Fragen. Im ländlichen Bereich ging (und geht) es ihnen um bezahlbare Mobilität für Menschen, die täglich längere Arbeitswege haben.
Auf einmal wollte Christian seine Ausbildung verkürzen, weil es ihn nach Israel zog. Eigentlich wollten wir ihn nicht ziehen lassen, weil er seine Arbeit so richtig gut machte. Dann hatten wir allerdings doch ein Einsehen und meldeten ihn ein halbes Jahr eher zur Abschlussprüfung an.
Win-Win-Situation heißt es, wenn sich gleich zwei kniffelige Aspekte aufs Wunderbarste in Luft auflösen. Für die Theaterpassage ging es um einen Leerstand in prominenter Lage, der sich aufgrund künftiger Pläne nicht „einfach so“ neu vermieten ließ. Die Kreative Klasse suchte genau eine solche Fläche für regelmäßige Ausstellungen und Veranstaltungen. Als Kassenprüferin des Berufsverbands wusste Betty van Loon von der Suche.
Die kleinen, feinen Aufgaben sind manchmal die reizvollsten. Ob Signalisationslösungen für komplette Autohandelsgruppen oder weithin strahlende Leuchtkästen für Zahnarztpraxen: Die Außenwerbung für Unternehmen setzen wir wirklich in fast jeder Größe um.
Ob Pressearbeit, Buchproduktion, Kundenzeitung oder Hausmesse: Vieles ist handwerklich über die Jahre ähnlich geblieben. Ob wir heute hingegen noch einmal einen solchen dicken Produktkatalog an hunderte Autohändler versenden würden?
Es gibt Bürogebäude des Grauens. Wir hatten leider ein solches erwischt und dort fast drei Jahre lang sehr unter der Kälte (nicht nur) von unten gelitten. Umso schöner war es, dass wir Anfang 2010 an den Rüttenscheider Stern zurückziehen durften und eine kleine, feine und sehr fröhliche Einweihung feiern konnten. Mike Henning stellte seine neuesten Arbeiten aus, und Kuno Lange bot sich direkt für die nächste Ausstellung an.
Awards zu gewinnen macht Spaß. Wir hatten natürlich anderen Kunden vom Erfolg berichtet – und bekamen prompt die Aufgabe, auch für die Einkaufsgruppe Automobile Wettbewerbs-Einreichungen zu erstellen.
Zahnmedizin, Medizin, Physiotherapie und Osteopathie haben eines gemeinsam: Mit Vertrauen in Behandler und Verfahren steigt der Therapieerfolg. Die Beschreibung der Therapie, die Vorstellung der Behandler ähneln sich nur in der Theorie. Meist sind sie so unterschiedlich wie diese beiden Spezialisten, die wir 2008 betreuen durften.
Und noch ein konsequenter Kunde: Detlef Mikitta ließ uns ein Redesign durchführen – Schritt für Schritt, für sämtliche Firmen und dann noch für die komplette Unternehmensgruppe. Als „Kompetenz im Verbund“ akquirieren sie so auch Großprojekte.
Von „A bis Z“ waren wir relativ bald tätig. Wobei das „Z“ zunehmend für Zahnärzte stand. Auch in der Zahnmedizin durften wir den Aufbau einer Einkaufsgemeinschaft unterstützen und in der Folge zahlreiche Praxen direkt betreuen. Das sprach sich herum und schon bald waren es allein in Mülheim ganz verschiedene Mediziner, die wir betreuen durften.
Für die Einkaufsgenossenschaft Automobile wurden die eigenen Messen immer relevanter. Wir bastelten hunderte kleine Papierboote für die Einladungen, denn es ging regelmäßig nach Norderney. Die steife Brise durfte alte Sichtweisen aus den Köpfen der Autohändler vertreiben, damit wir unsere neuen Kommunikationsideen in selbige Köpfe hineinbringen konnten.
Parallel zum Gründerbuch war ich für das GOP Varieté in Essen tätig – dieses Projekt markierte zugleich das Ende der langjährigen Zusammenarbeit mit B,S&T.
Zugegeben – es sind nicht die ersten 30 Geschichten, die ich zusammentrage.
Nicht die erste Einkaufspassage, aber eine ganz besondere. Nach Passagen in Wuppertal und Mönchengladbach durften wir uns auch für die Theaterpassage Essen einsetzen. Die Stärkung der Händlergemeinschaft, ein großer Umbau, ein Jubiäum, Livemusik und Kulturpfadfest galt es zu begleiten und koordinieren. Gedruckt, digital und vor Ort. Über fast zwei Jahrzehnte wuchsen uns die verschiedenen Unternehmer und ihre Teams ans Herz.
Zeit für etwas Neues. Die BMW strukturierte ihre Händlerbetriebe neu und kündigte vielen langjährigen Partnern. Einer der Händler hatte sich angeschaut, wie wir für BMW arbeiteten und fragte bei uns an.
Einrichtungsprospekte fallen bis heute aus den Wochenzeitungen. Wer gerade keinen Bedarf hat, entsorgt sie schnellstens. Auch zur Jahrtausendwende war das nicht anders.
KRAMM Wohnen ließ uns deshalb antreten, die Kommunikation fürs Einrichtungshaus lesens- und aufbewahrenswert zu machen.
In diversen Zeitungen und Magazinen erscheinen meine Beiträge unter anderem Autorennamen. Der englische Begriff „Ghostwriting“ lässt sich auch mit „Auftragsschreiber“ nur unzureichend erklären.
Wasserstoffautos waren schon 1998 das Thema in den Kundenzeitungen der BMW Niederlassungen Essen und Hamburg. Mir ermöglichte es die spannende Diskussion mit dem Niederlassungsleiter, ob man Erdöl als Rohstoff nicht sinnvoller einsetzen könne als es in Autos zu verbrennen.
Es ist schon beinahe vergessen: BMW hatte in den 90er Jahren etwa sechs mal so viele selbstständige Vertragshändler wie heute. In Sachen Kommunikation kochte jeder Betrieb sein eigenes Süppchen. Hatte man viel Glück, wurde zumindest das aktuelle BMW Logo eingesetzt.
Themen von „überregionaler Relevanz“ übernahmen gelegentlich WAZ und WELT am SONNTAG. So kam es, dass ich über die Restaurierung der Fastentücher in Zittau und über die Stuckarbeiten im Leipziger Hauptbahnhof schreiben durfte.
Der Opernproduktion AIDA 1993 folgte das nächste Projekt in der Grugahalle: Über diverse Jahre begleitete ich die Tennisturniere unter Leitung von Tennislegende Ion Tiriac. Das Büro an der Rüttenscheider Straße koordinierte den „Nokia Grand Prix“ mit Steffi Graf und der Weltelite. Ein einmaliges Gastspiel gaben auch die „Eurocard Open“ mit Boris Becker und anderen Stars der Zeit. Zusätzliche Glanzpunkte waren Spielerparties u. a. in der Hohensyburg und im Mudia Art.
Redaktionell arbeiten, für verschiedene Medien – das war der Plan. Mit Ralf Schönfeldt und Christan Boenisch entstanden über viele Jahre nicht ganz so typische Lokalzeitungen.
Als Start in die Selbstständigkeit war’s vielleicht doch ein bisschen spektakulär: Pressesprecherin für eine gesamteuropäische Produktion von AIDA, der imposanten Oper von Guiseppe Verdi.
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