Barrierefreiheit beim Website-Relaunch
Nutzerfreundlich. Suchmaschinengerecht. BFSG-konform.
Website-Relaunch: Warum jetzt die Barrierefreiheit mitdenken?
Barrierefreiheit klingt für viele Menschen nach Rampen statt Treppen, nach Brailleschrift und Sprachausgabe. Wenige wissen, dass alte Webseiten für Menschen mit Einschränkungen ähnliche Hindernisse bedeuten, wie die Stufen für den Rollstuhlfahrer.
Und so beschäftigen sich viele Unternehmen erst mit Barrierefreiheit, wenn sie im Branchenmagazin davon lesen oder eine Abmahnung befürchten.
Dabei gibt es einen anderen, nahezu idealen Zeitpunkt für digitale Barrierefreiheit: ein Website-Relaunch.
Bei einer neuen Website werden Struktur, Navigation, Texte, Formulare und technische Grundlagen ohnehin überarbeitet. Genau dort greifen die meisten Anforderungen für eine barrierefreie Nutzung.
Wer Barrierefreiheit direkt einplant, spart doppelte Arbeit. Gleichzeitig entsteht eine moderne Website, die für mehr Menschen nutzbar ist und bessere Ergebnisse bei Suchmaschinen erzielt.
Barrierefreiheit: Pflicht oder Kür?
Seit Inkrafttreten des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes müssen viele Unternehmen ihre digitalen Angebote barrierefrei gestalten.
Betroffen sind insbesondere Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen an Privatkunden verkaufen und bestimmte Größenmerkmale überschreiten.
Bist Du mit Deiner Website betroffen?
- Ja, bei mehr als zehn Mitarbeitern oder bei mehr als 2 Millionen Euro Umsatz oder Bilanzsumme
- Ja, wenn Du an Privatkunden verkaufst – egal ob als Fahrschule, Autohaus oder Onlineshop
- Nein, wenn Du nur für Firmen arbeitest. Aber: Auch dann lohnt sich Barrierefreiheit!
Auch wenn für Dich keine gesetzliche Verpflichtung besteht, lohnt sich die Umsetzung. Denn eine Website wird nicht nur für Menschen mit Einschränkungen besser. Sie wird für alle Besucher besser.
Was macht eine Website barrierefrei?
Digitale Barrierefreiheit berücksichtigt die Nutzung durch ganz unterschiedliche Menschen. Die einen sind im Sehen, andere im Hören oder der Motorik eingeschränkt. Wieder andere brauchen leicht verständliche Texte ohne unnötige Fremdworte.
Das alles erfordert viele kleine Maßnahmen. Zur Überprüfung gibt es aufwändige Testwerkzeuge, die auch das kleinste Versäumnis aufdecken.
Doch worauf ist nun zu achten?
- verständliche Texte
- klar gegliederte Überschriften
- ausreichende Farbkontraste
- gut lesbare Schriftgrößen
- Beschreibungstexte für Bilder
- Bedienbarkeit per Tastatur
- logisch aufgebaute Formulare
- saubere technische Struktur
Viele dieser Punkte verbessern gleichzeitig die Nutzerfreundlichkeit und die Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Deshalb betrachten wir Barrierefreiheit nie isoliert als lästige Pflicht, sondern als Kür innerhalb einer guten Unternehmenskommunikation.
Website-Relaunch: Wir räumen Barrieren aus dem Weg!
Wir plaudern jetzt mal aus dem Nähkästen: Die meisten Unternehmer zögern aus zwei Gründen.
Zum einen stört sie immer wieder neue Regeln und Vorgaben.
Zum anderen haben sie keine Zeit für Extras, die erst einmal wenig sinnvoll wirken.
Beides verstehen wir! Und deshalb empfehlen wir, die Barrierefreiheit quasi mitlaufen zu lassen. So wird sie umgesetzt, ohne das Tagesgeschäft zu vernachlässigen.
Seit vielen Jahren begleiten wir Unternehmen bei der Weiterentwicklung ihrer Kommunikation. Wir betrachten nicht nur die Website, sondern die gesamten Abläufe.
Dabei prüfen wir beispielsweise:
- Wie gelangen Interessenten zur Website?
- Welche Informationen suchen sie?
- Welche Formulare werden genutzt?
- Welche Inhalte müssen stets aktuell sein?
- Welche technischen Anpassungen sind sinnvoll?
So entsteht keine isolierte Einzellösung, sondern eine Website, die zu Deinem Unternehmen passt und langfristig funktioniert. Du hast einen festen Ansprechpartner, erhältst durchdachte Empfehlungen und eine Umsetzung, die Schritt für Schritt nachvollziehbar bleibt.
Praxisbeispiel: Meine Unternehmensberater
Der Unternehmensberater Mirco Meyer war rechtlich nicht verpflichtet, seine Website barrierefrei umzusetzen. Trotzdem entschied er sich bewusst dafür.
Seine Begründung: Wer sich für gesellschaftliche Teilhabe engagiert, sollte auch die eigenen digitalen Angebote möglichst vielen Menschen zugänglich machen.
Das Beispiel zeigt, dass Barrierefreiheit nicht nur eine gesetzliche Frage ist. Sie kann auch Ausdruck einer modernen und verantwortungsvollen Unternehmenskultur sein.
Praxisbeispiel: Spielen für alle
Das Projekt „Spielen für alle“ verfolgt das Ziel, einen inklusiven Generationenspielplatz zu schaffen. Der Gedanke der Inklusion ist quasi Teil der Projekt-DNA.
Auch die Website wurde konsequent auf Nutzbarkeit ausgelegt. Klare Strukturen, hohe Lesefreundlichkeit, eine integrierte Sprachausgabe sowie die Möglichkeit, zwischen Hell- und Dunkelmodus zu wechseln, erleichtern vielen Menschen die Nutzung.
Das Beispiel zeigt sehr anschaulich, dass digitale Barrierefreiheit nicht als Einschränkung verstanden werden muss. Richtig umgesetzt verbessert sie die Nutzererfahrung für alle Besucher.
Erklärung zur Barrierefreiheit
Zur vollständigen Umsetzung gehört auch hier die Dokumentation. Die Erklärung zur Barrierefreiheit informiert Besucher über den aktuellen Stand der Umsetzung und dokumentiert vorhandene Maßnahmen.
Mit der Erklärung entsteht nicht nur eine durchdachte Website, sondern auch die notwendige Transparenz gegenüber Besuchern, Behörden und Interessenvertretungen.
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Du möchtest wissen, wie barrierefrei Deine Website aktuell ist?
Oder Du planst ohnehin einen Website-Relaunch und möchtest Barrierefreiheit direkt sinnvoll integrieren?
Dann fordere unsere kostenlose Broschüre an: Du erhältst praktische Informationen, konkrete Beispiele und einen Gutschein.
Bei einem Website-Relaunch setzen wir die Anforderungen zur digitalen Barrierefreiheit kostenfrei mit um!
Gemeinsam gehen wir einen Weg, der rechtlich sinnvoll, wirtschaftlich vernünftig und für Dein Unternehmen praktikabel ist.

